Pressemitteilung vom 07.02.2018

Wohnbau an der Heilmannstraße

Architektur und Ausstattung

Um möglichst viel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, soll das Grundstück Heilmannstraße 53/55 unter Beachtung der Abstandsflächen zu den Nachbargebäuden optimal ausgenutzt werden. Ziel ist ein qualitativ hochwertiges Gebäude mit bezahlbaren Mieten. Dafür schlagen die Planer folgende Bauweise und Ausstattung vor:

Terrassenbau mit viel Grün
Entstehen soll ein vierstöckiges Wohnhaus in Terrassenbauweise mit viel Grün. Von den begrünten Dachflächen wird jedoch nur ein kleiner Teil vermietet. Die Flächen der Terrassen entsprechen denen eines üblichen Balkons. Dadurch schafft man ein grünes Wohnumfeld mit natürlichen Sonnenschutz, hält die Kosten für die Mieter aber weiterhin gering. Des Weiteren bietet die Terrassenbauweise die Möglichkeit, verschiedene Wohnungsgrößen anzubieten. An der Heilmannstraße 53/55 sollen 2 Fünf-, 2 Vier-, 8 Zwei-, 10 Einzimmerwohnungen entstehen. Dadurch wird die Gemeinde den unterschiedlichen Bedürfnissen der künftigen Mieter gerecht.

Kein Flachdach
Das Wohnhaus wird ein geneigtes Walmdach erhalten.

Geothermieanschluss
Das Wohnhaus wird an die Geothermie angeschlossen. Die Summe hierfür ist bereits in den Gesamtkosten enthalten. Die üblichen Kosten für eine Heizungsanlage mit Kamin, Brenner etc. entfallen. In allen Wohnungen wird standardmäßig eine Fußbodenheizung verlegt.

Beheizte Handtuchhalter
Die beheizten Handtuchhalter in den Badezimmern üben die Funktion eines gewöhnlichen Heizkörpers aus. Dadurch ist sichergestellt, dass in den Sanitärräumen ausreichend Wärme erzeugt werden kann.

Parkettböden
In den Wohnungen wird Industrieparkett zu einem Quadratmeterpreis von 65 Euro inklusive Mehrwertsteuer verlegt. In dieser Summe sind die Kosten für die Verlegung bereits enthalten.

Holz-Alu-Fenster
Die Wohnungen sollen Holz-Alu-Fenster erhalten. Diese sind wesentlich langlebiger als beispielsweise Fenster aus Kunststoff. Zur Gesamtenergieeffizienz für Gebäude hat die EU eine neue Richtlinie erlassen, wonach alle Neubauten nach dem 31. Dezember 2020 einem von den Mitgliedsstaaten festzulegenden Niedrigstenergie-Standard entsprechen müssen. Für öffentliche Bauherren gilt diese Verpflichtung bereits ab dem 31. Dezember 2018. Durch den Einsatz von nachhaltigen Materialien schafft die Gemeinde Pullach an der Heilmannstraße ein solches Niedrig-Energiehaus mit geringen Wartungs- und Instandhaltungskosten.

 

 

Text: Gemeinde Pullach

 


Termine

28.06.2018:

16:30-17:30h, Rathaus Pullach

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